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Basketball-Saison in Deutschland beginnt

By Emeli Dean

Am kommenden Samstag, den 20. September, beginnt die 43. Saison der Deutschen Basketball-Bundesliga (BBL). Gegründet wurde die BBL 1966, wobei sie in die Gruppe Nord und die Gruppe Süd aufgeteilt wurde. Erst neun Jahre später wurde die 1. Bundesliga eingleisig ausgeführt. Seit 2006 besteht die 1. Bundesliga, die von der 1994 gegründeten Veltins Basketball Bundesliga GMBH organisiert wird, aus 18 Mannschaften.

In den letzten Jahren hat die Deutsche Basketball-Bundesliga immer mehr an Anerkennung gewonnen. Durch einen regen Spieler-Austausch mit der US-Amerikanischen National Basketball Association (NBA) wird die BBL nun auch weltweit bekannt. In dieser Saison werden wir mindestens vier Basketballprofis aus der Ferne sehen. Der 27-jährige Casey Gardner Jacobsen wird bei dem amtierenden Deutschen Meister ALBA Berlin starten. Der Shooting Guard und Small Forward verbrachte die letzte Saison bei den Memphis Grizzlies. Jacobsen spielt seit 2002 professionell Basketball und hat bereits eine Saison bei der deutschen Mannschaft Brose Baskets Bamberg verbracht, die in dieser Saison zum zweiten Mal Deutscher Meister wurden. Wird er seinem aktuellen Team ebenfalls den Titel verschaffen?

Neben Jacobsen wird auch der Newcomer des Jahres 2006, Je‘Kel Foster, wieder in die deutsche Liga zurückkehren, nachdem er in der letzten Saison für den französischen Verein Paris Levallois spielte. Foster war nicht nur Newcomer des Jahres, er wurde als Anerkennung auch in das All-Star-Team berufen.

Das erste Spiel der diesjährigen Saison erinnert uns an das letzte Spiel der vergangenen Saison, denn wieder einmal treffen ALBA Berlin und Artland Dragons aufeinander. Mit acht Deutschen Basketball-Meisterschaften und fünf Erfolgen im BBL-Pokal sowie dem Gewinn des Korac‑Cups 1995 zählt ALBA Berlin zu den erfolgreichsten Basketballvereinen in der Geschichte Deutschlands. Im letzten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften gewann ALBA Berlin mit 69:84 in der Artland-Arena in Quakenbrück gegen den amtierenden Pokalsieger.

Die Deutsche Basketball-Bundesliga gewinnt zwar an neuen Talenten, musste sich dagegen aber auch von einigen ihrer Profis verabschieden. So wechselte der Berliner Meisterspieler Bobby Brown zum Beispiel nach nur einem Profijahr zu den Sacramento Kings. Der 24-jährige startete seine Karriere in der College-Mannschaft von der California State University in Fullerton. ALBA Berlins Trainer Lika Pavicevic ist stolz auf das internationale Zusammenspiel aller Spieler der BBL.

Mit insgesamt 265 Transfers bewegt sich die Liga knapp unter dem Niveau der vergangenen beiden Jahre (2006: 275; 2007: 269). Nicht immer war diese Rate so hoch, denn die Ausländerbeschränkungen wurden erst vor vier Jahren aufgelöst.  

Wie in den vergangenen Saisons werden auch diese Saison sämtliche Auszeichnungen in verschiedenen Kategorien vergeben, wobei von Fans, Trainern und Medienvertretern abgestimmt wird. Kommende Woche wird John Bowler zum ‚beliebtesten Spieler‘ der vergangenen Saison gekürt. Weitere Auszeichnungen werden an den wertvollsten Spieler, besten Offensivspieler, besten Abwehrspieler, Topscorer, Newcomer des Jahres, Anfänger des Jahres und Trainer des Jahres vergeben.

Über den Autor

Emeli Dean ist eine hochrangige Verfasserin in Sport für die
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