ONLINE SPORTWETTEN FUßBALLWETTEN SPORTWETTEN ONLINE SPORTWETTEN ONLINE BUCHMACHER

 HOME   SPORTWETTEN  FORMEL 1  DEUTSCHE BUNDESLIGA   FUßBALL WETTEN   CASINO   REGELN   ÜBER UNS  KONTAKT   HILFE

Live Support
 
 

 

 

Sportnews

Das Webster-Urteil

By Emeli Dean

Alles fing im Jahr 2006 an, als der 25-jährige Schotte Andy Webster trotz bestehenden Vierjahresvertrag bei dem Edinburgher Verein Heart of Midlothian in die englische Premier League zu Wigan Athletic wechselte. Der Artikel 17 in der FIFA-Transferbestimmung von 2001 besagte, dass Spieler bei einem Wechseln ins Ausland je nach Alter nach einer bestimmten „geschützten Zeit“, zwischen zwei und drei Jahren, ihre Verträge einseitig auflösen können. Um vor Vertragsende in einen anderen Verein wechseln zu können muss eine Ablösesumme gezahlt werden. Die Edinburgher hatten damals 5.4 Millionen Euro gefordert. Die Fifa legte die Transfersumme jedoch auf 845.000 Euro fest. Der englische Klub legte Widerspruch ein und erzielte eine Summe von nur 200.000 Euro, welche dem noch ausstehenden Jahresgehalt bei dem schottischen Verein entsprach.

Das nach dem Schotten benannte Webster-Urteil, welches von dem Obersten Sportgerichtshofs bestimmt wurde, soll ausländischen Vereinen die Möglichkeit eröffnen sich Spieler preisgünstig zu sichern. Demnach kann die Ablösesumme nicht mehr ausgehandelt werden sondern beträgt stets die Summe der noch ausstehenden Gehälter. Noch ist das Urteil jedoch eine Einzelentscheidung. Der schottische Fußballverein hat ebenfalls Einspruch eingelegt, so dass sich die Schlichtungskammer der FIFA Anfang April 2008 mit dem Fall auseinandersetzen wird.

Die FIFA und die Fußballvereine sind empört und haben Bedenken, dass diese Entscheidung gravierende Auswirkungen auf den Fußballsport haben wird. . „Der Weltverband ist der Ansicht, dass das Urteil zugunsten des Spielers weit reichende und verheerende Folgen für den gesamten Fußball haben wird“, teilte die FIFA in einer schriftlichen Erklärung mit. Auch einige Manager haben sich geäußert: „Das haben Leute entschieden, die von der Praxis keine Ahnung haben. Die großen Vereine werden die kleinen Clubs noch mehr schlucken“, sagt Sportdirektor Horst Held vom VfB Stuttgart.

Die Klubs wollen diese Entscheidung jedoch nicht so einfach hinnehmen. DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus gibt an rechtlich dagegen vorzugehen: "Wir werden Maßnahmen zur Wahrung der Vertragsstabilität prüfen. Solange es keine arbeitsrechtliche Klärung gibt, wird die DFL keine internationale Freigabe erteilen." Eine weitere Sorge ist die Vertragsstabilität und somit die Planungssicherheit, wenn sich Spieler vorzeitig einem anderen Verein zuwenden.

"Kluge Klubs haben bestehende Verträge mit guten Spielern verlängert, weil sich dann die Schutzfrist wieder neu in Gang setzt", erklärte Sportrechtsexperte Dr. Christoph Schickhardt. So konnte sich der VfB Stuttgart z.B. bereits sechs Spieler sichern, indem Manager Jochen Schneider die Verträge bereits nach zwei Jahren, also ein Jahr vor Ablauf, verlängerte.

Über den Autor:
Emeli Dean ist eine hochrangige Verfasserin in Sport für die
sportwetten Industrie. Finden Sie weitere Artikel der Verfasserin unter www.instantactionsports.com/deutsch/

Erstellen Sie diesen Artikel in seiner Gesamtheit auf Ihre Website. Gehen Sie sicher, dass alle Links an ihrem Platz bleiben und ändern Sie den Inhalt nicht ab!

 



     

LETZTE ARTIKEL:




Artikelarchiv:



   
 


ONLINE SPORTWETTEN
- FUßBALLWETTEN - ONLINE BUCHMACHERSITE MAP

©2007 INSTANT ACTION SPORTS BETTING LINES
Live Support
Sprache Auswählen English UK Spanish Chinese Farsi