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Englische Fußballvereine bevorzugen afrikanische Spieler

By Stephen Lars

Asien gilt als der wohl stärkste finanzielle Zulieferer in Sachen Sponsoring der Englischen Premier League, da zwischen 100 und 360 Millionen Zuschauer die Spiele der englischen Profiliga verfolgen und damit mehr als jede andere ausländische Sportart. Wenn es jedoch um die Suche nach neuen Talenten und hervorragenden Spielern geht, so beginnen die vermögendsten Vereine mit afrikanischen Spielern und der Spielern aus der zweiten Liga, wo viele Spieler aus dem Ausland gekauft werden und nach England gebracht werden.  

Grund dafür ist, dass die asiatischen Spieler trotz ihrer soliden Darbietung während der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Südkorea und Japan, immer noch im Aufbauprozess bezüglich des internationalen Fußballs sind. Die europäischen Vereine sind der Meinung, dass Asien eher Förderungszweck hat als das Anwerben von neuen Spielern.

In der kommenden Fußballsaison in England werden die beiden Giganten Chelsea und Arsenal ihre Vereinstrikots mit einem Aufdruck von asiatischen Sponsoren versehen haben, während bereits sieben afrikanische Spieler auf der Spielerliste beider Vereine stehen. Bislang haben nur wenige asiatische Spieler die Chance gehabt, im englischen Fußball spielen zu dürfen. Und auch für diese Saison, scheint kein asiatischer Spieler auf der Wunschliste englischer Vereine zu stehen.

Der asiatische Fußballer Park Ji-Sung spielt derzeit für den englischen Verein Manchester United und spielt seit rund drei Jahren in europäischen Vereinen und gilt als zweiterfolgreichster Spieler in Europa. Seit kurzer Zeit musste er jedoch wegen zwei ernstzunehmender Verletzungen eine Auszeit nehmen. Der Südkoreaner konnte beim ersten Spiel dieser Saison gegen Newcastle leider nicht eingesetzt werden, er ist aber auf dem Weg der Besserung und wird voraussichtlich bereits beim nächsten Spiel dabei sein.

Zwei weitere asiatische Spieler, die erwähnenswert sind, sind der Stürmer Dong Fangzhuo, der 2004 zurück zu Manchester United geholt wurde, jedoch bislang nur ein Spiel in der Premier League gespielt hat und die meiste Zeit als Leihspieler an den belgischen Verein Royal Antwerpen verliehen wird. Abwehrspieler Lee Young-Pyo spielt seit gut zwei Saisons bei Tottenham Hotspurs, seine Zukunft ist jedoch noch ungewiss. Es ist möglich, dass er zu seinem letzten Verein PSV Eindhoven in Holland wechselt.

Die Tottenham Hotspurs entließen bereits einen weiteren asiatischen Spieler, den Stürmer Lee Dong-Guk, da er nicht ein einziges Tor in 18 Monaten schoss. Er spielt nun wieder in der koreanischen Liga. Der chinesische Spieler Sun Jihai war bis Sommer bei Manchester City unter Vertrag und wird die kommende Saison in der zweiten Liga bei Sheffield United spielen.

Mit dem Weggang von Hidetoshi Nakata und Junichi Inamoto von Bolton und West Bromwich verbleiben keine weiteren japanischen Fußballer in der englischen Premier League, auch wenn zwei englische Vereine noch nicht endgültig entschieden haben, ob sie noch Interesse an neuen asiatischen Talenten haben. Bolton hat einen der besten asiatischen Torhüter, Ali Al Habsi, unter Vertrag, der im Moment Jussi Jaaskelainen ersetzt.

Der einzige Neuzugang aus Asien wird derzeit bei West Brom erwartet. Dem Verein wird der südkoreanische Spieler Kim Do-Heon verliehen.

Über den Autor:
Stephen Lars ist ein prominenter Verfasser für tägliche Sportnachrichten und für die Wettbüro-Industrie für viele außergewöhnliche Sport-Webseiten.

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