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Real Madrid von Regionalligamannschaft besiegt!
By Cindy Ferguson
Wenn es für einen Erstligisten schon furchtbar ist gegen einen Verein aus der gleichen Liga zu verlieren, dann muss eine Niederlage gegen einen eher unbekannten, kleinen Verein aus der Regionalliga definitiv der schlimmste Albtraum sein.
Der berühmte spanische Pokalwettbewerb Copa del Rey (Königspokal) wird in diesem Jahr zum 105. Male ausgetragen. Das Hinspiel in der vierten Runde zwischen dem Gasgeber Real Unión Club de Irún, einem Regionalligaverein aus dem spanischen Baskenland, und dem allzeit Favoriten Real Madrid, ging in die historische Geschichte des Pokalwettbewerbs ein. Es war das erste Zusammentreffen seit 75 Jahren zwischen den beiden Vereinen und Real Madrid musste sich mit einem 3-2 geschlagen geben.
Beim Rückspiel am vergangenen Dienstag konnte Real Madrid zwar mit 4-3 gegen Real Unión siegen, aber die Basken konnten dennoch feiern, dank ihres vorausgehenden Heimsieges. Irún hat wegen der geltenden Doppelregel einen großen Vorteil, denn in der Tabelle der Auswärtstore steht die Mannschaft auf dem ersten Platz. Der Königspokal wird nun ohne Real Madrid weitergehen.
Bevor wir detailliert auf dieses historische Ausscheiden eingehen, möchte ich einige Aspekte der beiden Teams darstellen. Da haben wir einmal Real Madrid, eine Mannschaft, die den Pokal bereits 17 Mal gewonnen hat, das letzte Mal vor 15 Jahren, und nun plötzlich muss der Verein zum ersten Mal wegen einem Drittligisten vorläufig das Feld räumen.
Währenddessen haben wir das andere Extrem, den Regionalligaverein Real Unión, nicht unbedingt ein Verein, dem viele folgen. Auch die Geschichte des Vereins begünstigt diesen nicht. Mit 40 Saisons in der dritten Liga, 14 Saisons in der zweiten Liga B, 9 Saisons in der zweiten Liga und nur 4 Saisons in der ersten Liga, scheinen die “White-blacks“ sich ein neues Ziel gesetzt zu haben, denn während der ganzen Jahre haben sie nicht wirklich viele Erfolge erzielt. In ihren frühen Jahren konnten sie sich immerhin 4 Königspokale (913, 1918, 1924 und 1927) holen.
Während des Rückspiels dominierten die Basken das Spiel anfänglich und gingen bereits nach wenigen Minuten, durch einen sensationellen Schuss von Abasolo, in Führung. Zu diesem Zeitpunkt glaubten die Fans von Madrid immer noch, dass es nur eine Glückssträhne sei, genauso, wie ein paar Wochen zuvor im Gal Stadium im Baskenland. Real Madrid schien sich über die Führung keine Gedanken zu machen. Der einzige Spieler, der seine Erniedrigung zum Ausdruck brachte, war Mannschaftskapitän Raúl, der in der 34. Minute für eine kurze Zeit den Ausgleich erzielte.
Jeder fragte sich, was Irúns Trainer, Iñaki Alonso, während der Halbzeit mit seinen Spielern besprochen hatte, denn die Mannschaft kehre aggressiver und konzentrierter als je zuvor auf das Feld zurück. Nur vier Minuten nach Anpfiff der zweiten Halbzeit brachte der Stürmer, Asier Salcedo, die Mannschaft wieder in Führung. Eine Minute später konnte der ehrgeizige Raúl abermals den Ausgleichstreffer erzielen und ließ seine Fans wieder aufatmen. Der 20-jährige Alberto Bueno, der seine Karriere bei Real Madrids Jugend startete, hatte and diesem Tag seinoffizielles Debüt und nutzte seine Chance sogleich. In der 68. Minute zauberte der Newcomer ein Lächeln auf Bern Schusters Gesicht, indem er zum ersten Mal in diesem Spiel die Führung brachte. Raúl wusste, dass die Mannschaft mit noch einem Tor Vorsprung, die nächste Runde des Königspokals erreichen würde und erzielte 4 Minuten vor Schluss das 4-2.
Irúns Spieler Eneko Romo erinnerte uns jedoch daran, dass das Spiel erst mit der 90. Minute zu Ende war und so schoss er das letzte Tor des Spiels und konnte somit seinem Team das Ticket in die nächste Runde sichern. Das Team kam als bescheidenes Wesen und beendet die vierte Runde mit einer wohlverdienten Eroberung.
Über den Autor
Cindy Ferguson ist ein prominenter Verfasser in der europäischen Fußball Ligen, für tägliche Sportnachrichten und für die Sportwetten Industrie für viele außergewöhnliche Sport-Webseiten.
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