Timo Scheider feiert seinen ersten DTM-Sieg
By Emeli Dean
Der deutsche Autorennfahrer Timo Scheider hat kurz vor seinem 30. Geburtstag seinen ersten DTM-Sieg ergattert. Das Finale fand am 26. Oktober 2008 auf dem Hockenheimring statt. Bei den insgesamt 11 Events dieser Saison sicherte sich Scheider dreimal den Sieg und kam viermal als zweiter in Ziel. Sein schwierigster Gegner war der britische Rennfahrer Paul Di Resta, der mit nur vier Punkten Rückstand Vizeweltmeister wurde. Dennoch, wäre Scheider beim letzten Rennen dieser Saison zweiter geworden und Di Resta erster, dann hätte Scheider immer noch einen Punkt Vorsprung.
Im Jahr 1989 setzte sich Scheider mit 10 Jahren das erste Mal in ein Kartauto und wechselte 6 Jahre später zur Formel Renault. Im Jahr 1997 stieg Scheider in die höhere Klasse Formel-3 ein, die als Vorstufe zur GP2-Serie und der Formel-1 angesehen wird. Seit dem Jahr 2000 startet er in der Deutschen Tourwagen-Masters, die ebenfalls erst seit dem Jahr 2000 ausgetragen wird und Nachfolger der eingestellten Internationalen Tourwagen Meisterschaft (ITC) ist. Im Opel gewann er 2003 das 24 Stundenrennen auf dem Nürburgring. 2005 wechselte er für ein Jahr in die etwas langsamere Rennserie „FIA-GT-Meisterschaft“, kam dann aber schnell wieder zur DTM und startete in einem Audi für das Team Rosberg, mit dem Scheider letztes Jahr einen festen Platz einnahm.
Beim ersten Rennen der diesjährigen Saison in Hockenheim fuhr der Deutsche auf Platz zwei hinter dem amtierenden Titelträger, dem Schweden Mattias Ekström. Bereits nach dem zweiten Rennen, in Oschersleben, übernahm Scheider die Führung und gab sie nicht wieder ab. Paul Di Resta fuhr mit 71 Gesamtpunkten auf Platz zwei. Um die anderen Fahrer mussten sich die beiden Stars keine Sorgen machen, denn Ekström, der auf Platz drei landete, hatte einen enormen Abstand von 15 Punkten.
Beim letzten Rennen fuhr Di Resta offiziell die schnellste Runde und stellte damit gleichzeitig einen neuen DTM Streckenrekord auf. Ekström hätte fast den Ruhm ernten können, denn er fuhr in der Qualifikationsrunde über eine Sekunde schneller als Di Resta, aber leider nicht im offiziellen Rennen.
Trotz Scheiders Sieg musste sich sein Team in der Teamwertung mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Platz eins holte sich das Team Mercedes-Benz, für das Paul di Resta, Jamie Green und Bernd Schneider insgesamt 5 Siege holten.
Wenige Tage nach Scheiders Triumph wurde er vom ADAC zum Motorsportler des Jahres gewählt. Nominiert war außerdem der deutsche Formel-1- Fahrer Sebastian Vettel, der mit seinem Sieg im September der bisher jüngste Grand-Prix-Sieger der Formel-1-Geschichte ist. Die Preisverleihung wird am 22. November bei der ADAC-SportGala in München erfolgen. Bei der Wahl zum Motorsportler werden nicht nur die Fahrleistungen gezählt, sondern auch das Auftreten außerhalb der Rennbahn, so engagiert sich der fast 30-Jährige für hilfsbedürftige Kinder, deshalb wurde er am Ende auch auserwählt.
Über den Autor:
Emeli Dean ist eine hochrangige Verfasserin für Sportartikel in der Wetten auf American Football Industrie. Finden Sie weitere Artikel der Verfasserin unter www.instantactionsports.com
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