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FORMEL 1 RENNEN GESCHICHTE


In den letzten 56 Jahren hat die Formel 1 Geschichte geschrieben. Am 13. Mai 1950, startete Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) das erste Formel 1 - Rennen in der Geschichte in Silverstone (England), nachdem ein Jahr zuvor das erste Motorrad - Rennen organisierte wurde.

Die ersten beiden Saisons 1950 und 1951 wurden von Alfa Romeo dominiert, die sich allerdings Ende 1951 aus Kostengründen zurückzogen. Da nur noch der ehemalige Alfa-Rennleiter Enzo Ferrari konkurrenzfähige F1-Rennautos an den Start bringen konnte, wurde übergangsweise die
Fahrer-Weltmeisterschaften der Jahre 1952 und 1953 für die preiswerteren Formel 2-Fahrzeuge ausgeschrieben.

Da Ferrari auch schon das Formel-2-Klassement in den beiden Vorjahren beherrscht hatte, gewann der Ferrari-Fahrer Alberto Ascari jeweils unangefochten die Weltmeisterschaft. In den Jahren 1954 bis 1957 wurde die Weltmeisterschaft jeweils von Juan Manuel Fangio gewonnen, der diesen Titel 1954 und 1955 für Mercedes-Benz, 1956 für Ferrari und 1957 für Maserati gewann. 1958 folgte der Ferrari Pilot Mike Hawthorn und 1959 sowie 1960 der für Cooper startende Jack Brabham.

Bis 1957 war es erlaubt, während des Rennens einen Fahrerwechsel vorzunehmen. Die Punkte für den erreichten Platz wurden dann unter den beteiligten Fahrern aufgeteilt. Das führte dazu, dass in Rennen ausgeschiedene Fahrer, die in der WM aussichtsreich platziert waren, die Wagen ihrer noch im Rennen befindlichen Teamkollegen übernahmen, um so doch noch WM-Punkte zu ergattern.

Mit dem neuen und eleganten Modell Porsche 804 mit Achtzylinder-Triebwerk gelang Dan Gurney 1962 endlich ein Sieg in einem WM-Lauf,
Am Saisonende zog sich Porsche jedoch aufgrund der hohen Kosten und der nicht gegebenen Seriennähe aus der Formel 1 zurück Die zweite Hälfte der 1970er-Jahre wurde vom Ferrari-Team dominiert, das in den Jahren 1975 bis 1977 und 1979 jeweils den Konstrukteurstitel für sich entscheiden konnte.

In den 1970er-Jahren kam das Aus für lange historische Strecken wie den Nürburgring mit einer Streckenlänge von 22,835 km und Spa-Francorchamps mit 14,12 km, die aus Sicherheitsgesichtspunkten (Streckenbreite, Sturzräume usw.) den steigenden Standards nicht mehr genügten. Hinzu kam, dass durch die hohe Streckenlänge die Dauer des Eintreffens von Rettungs- und Ambulanzwagen zu Unfällen inakzeptabel war. Der Wechsel vom Nürburgring zum Hockenheimring war für 1977 schon vor dem schweren Unfall von Niki Lauda beschlossen worden, auch wenn bis auf den heutigen Tag noch immer gerne das Gegenteil kolportiert wird.

1975 und 1977 gewann der Österreicher Niki Lauda die WM.
Die Titel des Konstrukteursweltmeisters teilten sich Williams mit vier Titeln in den Jahren 1980, 1981, 1986, 1987, McLaren mit ebenfalls vier Titeln 1984, 1985, 1988, 1989 und Ferrari mit zwei Titeln in den Saisons 1982 und 1983. Der Beginn der 1990er-Jahre . wobei Williams-Renault die beste Technik hatte. 1996 wechselte auch Ferrari vom traditionellen, aber schweren und durstigen V12 auf den vorherrschenden V10, womit der neue Pilot Michael Schumacher drei Rennen gewinnen konnte.

Während der Trainingsrunden, Qualifikationen und Rennen der Formel-1-Grand-Prix gab es zahlreiche Unfälle, bei denen bisher insgesamt 26 Formel-1-Rennfahrer tödlich verunglückten.

Senna ist bis heute der letzte Fahrer, der in einem Formel-1-Wagen im Rahmen der WM tödlich verunglückte. Auch in der Folgezeit waren immer wieder spektakuläre Unfälle zu beobachten, bei denen jedoch kein Fahrer mehr zu Tode kam. Das ist auch der enormen Verbesserung der Sicherheit zu verdanken, die vor allem in den letzten 15 Jahren von der FIA betrieben wurde.
Das permanent steigende Interesse der Öffentlichkeit zwang Funktionäre und Teams zur Perfektionierung des Business. Ein Prozess, der früh einsetzte. So wurde 1952 die Helmpflicht eingeführt. In jenen Jahren transportierte ein Werks-Team wie Ferrari 2,5 Tonnen Material an die Pisten. Heute wiegt das Equipment eines Top- Rennstalls mehr als das Zehnfache.

Formel 1 bezeichnet die Zusammenfassung der Regeln, Richtlinien und Bedingungen, in deren Rahmen die Formel-1-Weltmeisterschaft (offiziell FIA Formula One World Championship), also die eigentliche Rennserie, ausgetragen wird.

Sieger wurde der Italiener Dr. Nino Farina am Steuer eines Alfa Romeo. Schon knapp vier Monate später darf sich der Akademiker Weltmeister nennen.

In dem ersten Jahrzehnten der FIA Formel 1 stand ein Name über allen anderen: Juan Manuel Fangio. Seine fünf Weltmeistertitel sind noch heute ein Rekord der gebrochen werden muss. Vom Anfang an dabei, Ferrari wurde ein Mythos in den letzten 50 Jahren. Heut zu Tage ist die Formel 1 ohne Ferrari unvorstellbar.

Doch die italienische Herrschaft dauerte nicht ewig. Die Herausforderung kam aus Großbritannien. Hersteller wie Cooper, BROM, Vanwall und Lotus machten ihr Debüt.

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