Radsport – Geschichte des Tour de France
Geschichte - Wichtige Daten - Teams - Etappen - Gewinner - Favoriten
Die Tour de France findet seit 1903 jährlich statt und wurde nur durch den ersten und zweiten Weltkrieg unterbrochen.
Die Tour de France wird oft auch als La Grande Boucle (die große Schleife) bezeichnet. Die Tour ist ein Langstrecken-Radrennen für Profis. Sie dauert drei Wochen und findet im Juli in und rund um Frankreich statt.
Die Tour wurde als Volksveranstaltung von der Sportzeitung L’Auto gegründet. Chefredakteur war damals Henri Desgrange, der den beiden Langstreckenrennen Paris-Brest und Bordeaux-Paris konkurrieren wollte. Einer seiner Journalisten, Géorges Lefèvre, hatte die Idee mehrere Radrennen nacheinander durchzuführen und deren Zeiten am Ende zu addieren. Mit diesem Ziel wurde die Tour de France am 19. Januar 1903 angekündigt. Schon bald stellte sich diese Idee als Riesenerfolg heraus. Die Auflagenhöhe sprang von 25,000 auf 65,000 Exemplare an.
In der Vergangenheit variierte die Anzahl der Etappen stark, in den letzten Jahren wird die Tour jedoch stetig in meist 20 Etappen ausgetragen, die addiert eine Gesamtlänge zwischen 3,000 und 4,000 betragen. Zusätzlich zu dem Rennen um den Gesamtsieg, finden mehrere verschiedene Wettbewerbe statt. Die Führer dieser Wettbewerbe sind durch verschiedenfarbene Trikots gekennzeichnet.
Obwohl die meisten Etappen in Frankreich stattfinden, ist es sehr üblich, dass einige Etappen in die umliegenden Ländern verlegt werden, wie z.B. nach Italien, Spanien, die Schweiz, Belgien, Luxemburg und Deutschland, ebenso wie nach den nicht angrenzenden Ländern Irland, UK (1974 und 1994) und den Niederlanden. Die drei Rennwochen beinhalten zwei Ruhetage, welche oft dazu genutzt werden, die Radfahrer von einer Station zur nächsten zu bringen.
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