Radsport – Geschichte der Vuelta a España
Geschichte - Wichtige Daten - Etappen - Gewinner
Die erste Vuelta a España fand 1935 statt und erfolgt seit 1955 jährlich. Das Rennen erstreckt sich über drei Wochen auf verschiedene Strecken quer durch Spanien. An der Eröffnungsveranstaltung 1935 nahmen 50 Radfahrer auf einer 3411 km langen Rennstrecke in nur 14 Etappen teil. Das Rennen war inspiriert durch den Erfolg der Touren in Italien und Frankreich. Das Rennen der Vuelta a España ist eines der drei großen Touren von Europa und neben der Tour de France und dem Giro d'Italia ist dieses Event das drittwichtigste Rad Straßenrennen der Welt.
Zu Beginn fand die Tour in Frühjahr statt, seit 1990 aber können wir die Vuelta a España nun im September verfolgen. Das Rennen beinhaltet zwei individuelle Zeitstrecken. Das Ziel des Rennens ist traditionell in der spanischen Hauptstadt Madrid.
1999 führte die Strecke erstmals über den Alto de El Angliru in Asturias, der eine Höhe von 1573 Meters hat und sich über eine Gesamtstrecke von mehr als 12.9 km in verschiedene Anstiege erstreckt. Mit einem Anstieg von 23.6 Prozent ist es damit eines der steilsten Anstiege in Europa. Die Einführung dieser Strecke ist Miguel Prieto zu verdanken.
Der Gesamtführer trägt das 'Jersey de Oro' (ein goldenes Jersey) – das spanische Gegenstück zum gelben Trikot der Tour der France. Weitere Trikots werden an den besten Bergfahrer und den besten Sprinter vergeben. Für gewöhnlich gibt es auch noch Trikots für den Fahrer mit den meisten Punkten für die Zwischensprints oder für den Führenden in der Kombinationswertung.
Tony Rominger aus der Schweiz gewann das Rennen bereits drei Mal (1992, 1993, 1994), ebenso wie der Spanier Roberto Heras (2000, 2003 und 2004). Den Rekord müssen sich derzeit teilen. Heras gewann zwar das rennen 2005, wurde jedoch wegen Dopingvergehens disqualifiziert.
Bis lang haben es drei Deutsche geschafft, sich den Titel dieses Rennens zu holen: Rudi Altig (1962), Rolf Wolfshohl (1965) und Jan Ullrich (1999). Die Spanier dominieren jedoch das Ereignis mit 26 Siegen bei den 57 gefahrenen Rennen. Auch Frankreich, Belgien, Italien, Kolumbien, Irland, die Niederlande und zuletzt Russland konnten den ersten Platz erringen.
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